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NEWS - Welt

Der Altösterreicher Erich Spinadel macht sich in Argentinien für Windkraft stark. Er will Kooperationen mit heimischen Windexperten schließen.

"Der Wind ist für uns eine große Chance. Denn an der Küste der Provinz Buenos Aires wären riesige Windparks möglich."

 Quelle: Salzburger Nachrichten vom 16.10.2006

16.10.06 12:45


NEWS - Österreich

Unternehmen mit sozialem Engagement gesucht
Zum dritten Mal veranstaltet die Katholische Jugend Österreich in Zusammenarbeit mit youngCaritas.at und Hitradio Ö3 das Projekt „72 Stunden ohne Kompromiss“. Mehr als 5.000 Jugendliche packen von 25.- 28. Oktober 2006 in ganz Österreich an und verwirklichen dabei mehr als 350 einzelne Projekte. Unternehmen sind – heuer erstmals in Kooperation mit respACT austria - hier zur aktiven Mitarbeit aufgerufen!
Unternehmen mit sozialem Engagement sind auch heuer wieder gefragt, wenn die Katholische Jugend Österreich von 25. bis 28. Oktober zum dritten Mal ihr Projekt „72 Stunden ohne Kompromiss“ startet. Die mehr als 5000 Jugendlichen, die im Jahr 2004 immerhin 300.000 Arbeitsstunden geleistet haben, sind bei der Verwirklichung ihrer mehr als 350 Projekte auf die Mithilfe von Unternehmen vor Ort angewiesen.
Unterstützung durch Unternehmen
Im Jahr 2004 hatten sich zum Beispiel Grazer Jugendliche für ihr „72 Stunden ohne Kompromiss“-Projekt den Bau eines Steingartens und eines Biotops für ein Caritas-Heim für Menschen mit geistiger Behinderung vorgenommen. Das Baumaterial dafür kam aus einem Schotterwerk, einer Pflasterei und aus dem nahe gelegenen Baumarkt. Sozial engagierte Unternehmen haben das Material kostenlos zur Verfügung gestellt und damit maßgeblich zum Gelingen des Projekts beigetragen.   
Auch diesmal ist Unterstützung in Form von Geld- oder Materialsponsoring genau so willkommen wie die Übernahme einer Patenschaft oder sogar Corporate Volunteering, wo Unternehmen mit MitarbeiterInnen und Know-how zum Gelingen eines Projekts beitragen.
respACT austria als Partner   
„respACT austria, die Plattform für Unternehmen mit Verantwortung möchte als Partner dieser Aktion unterstreichen, dass freiwilliges Engagement auch im Wirtschaftsleben seinen Platz hat. Die Jugendlichen können bei der Umsetzung ihrer Projekte auf die Unterstützung der Unternehmen zählen, die damit beweisen, dass ihnen ihr soziales Umfeld am Herzen liegt“, meint Erich Becker, Präsident von respACT austria.
Teilnahme lohnt sich auch für UnternehmerInnen   
Für die Unternehmen selbst gibt es überzeugende Gründe für eine Teilnahme am Projekt „72 Stunden ohne Kompromiss“. Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln ist ein Wettbewerbsvorteil, beteiligte Unternehmen profitieren nicht nur von der erhöhten Aufmerksamkeit in den lokalen Medien und steigern so ihren Bekanntheitsgrad, sondern verankern ihren Betrieb stärker in der Region und festigen ihren Ruf als verlässlichen Geschäftspartner.
respACT austria sieht in diesem Projekt eine ideale Möglichkeit vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, erste Schritte in Richtung gelebter unternehmerischer Verantwortung – Corporate Social Responsibility (CSR) - zu tun und möchte engagierte Unternehmen ausdrücklich zur Teilnahme ermutigen.   
Auf www.72h.at finden interessierte Unternehmen eine Liste von Projekten in ihrer Umgebung und was dort benötigt wird. Für Fragen stehen die Teams von “72 Stunden ohne Kompromiss“ und respACT austria zur Verfügung.
18.10.06 09:27


NEWS - Österreich

CSR (Corporate Social Responsibility) ist top aktuell 

Unternehmensethik, ethischer Konsum, CSR - drei Schlagworte, ein Thema. Auch i.con-vienna, der Internationale Kongress für Information & Consulting, der von 13. bis 16. Februar 2006 im Messezentrum Wien stattfand, hat heuer der Unternehmens-Ethik einen Schwerpunkt gewidmet. 
 
Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen
Das Schlagwort CSR ist in aller Munde. „Corporate Social Responsibility“ – zu deutsch „gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen“ – ist das Thema für immer mehr Veranstaltungen und Publikationen; moderne Unternehmen kommen daran nicht mehr vorbei.
Auch i.con-vienna, der Internationale Kongress für Information & Consulting, der von 13. bis 16. Februar 2006 im Messezentrum Wien stattfand, hat 2006 der Unternehmens-Ethik einen Schwerpunkt gewidmet. i.con-vienna versteht sich als Ort für den Wissensaustausch zwischen Informationswirtschaft, deren Kunden, öffentlichen Stellen, Vertretern der Wissenschaft und den Medien.
 

Kunden verlangen nach CSR

Dass die Kunden „ganz eindeutig nach CSR verlangen“ (auch wenn sie einen anderen Begriff dafür verwenden), ist für Irene Burdich von IMAS International, eine klare Sache. Sie führt seit Jahren regelmäßig Umfragen zu diesem Thema durch und registriert ein intensives Unbehagen mit dem Verhalten der Unternehmen.

Glaubwürdige Informationen fehlen
Ganz oben auf der Wunschliste findet sich eine offene Information von Kunden und Öffentlichkeit (74 Prozent). Mangelnde Information ist einer der Hauptgründe dafür, dass viele Konsumenten ihr Kaufverhalten nicht nach ethischen Grundsätzen orientieren. Allerdings seien Informationen, die von den Unternehmen selbst stammen, nur bedingt glaubwürdig, so Burdich.
Wünschenswert wären vielmehr Informationsangebote von neutraler Seite. Dazu zählen Gütesiegel von unabhängigen Prüfstellen oder Informationen durch Konsumentenschutz- oder Umweltschutzorganisationen.
 

Bereitschaft zum Kauf ethischer Produkte

Ein Vertreter der Testzeitschrift „Konsument“, Peter Blazek, konnte das nur bestätigen. „Alle Erfahrungen der letzten Jahre zeigen uns, dass unsere Leser Informationen über das sozial- und umweltgerechte Unternehmensverhalten von uns erwarten.“ Isolierten Unternehmensangaben würde so gut wie kein Glauben geschenkt. Wie auf der Produktebene – in Qualitätstests werden die Produkte einander gegenübergestellt – müsse es auch auf Ebene der Unternehmen einen direkten Vergleich geben. Nur dann könne sich der Konsument ein Bild machen und sein Kaufverhalten ändern.

Kaufentscheidung beeinflussen 
 Dass die Bereitschaft dazu sehr groß ist, zeigt nicht zuletzt die IMAS-Umfrage. 48 Prozent können sich vorstellen, bei entsprechend glaubhaften Informationen das ethische Verhalten bei ihrer Kaufentscheidung zu berücksichtigen. Nur 17 Prozent schließen das eher aus.

Manager zeigen Verantwortung
Im Rahmen von icon-vienna wurde auch der Preis „Social Responsible Manager Award 2005“ (in Kooperation mit der Gewerkschaft der Privatangestellten, GPA) vergeben. Ausgezeichnet wurden Manager von Joanneum Research, Shell Austria und Siemens Österreich. Auf der Homepage der GPA werden die Ausgezeichneten näher vorgestellt:
Preis für Joanneum Research, Shell und Siemens
Für die Joanneum Research Forschungsgesellschaft erhielt Geschäftsführer Mag. Edmund Müller einen Preis für die Initiative DIANA zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und für die betriebliche Gesundheitsförderung. Dazu gehören die Förderung von Frauen in Technik und Forschung sowie des beruflichen Wiedereinstiegs von Eltern nach der Karenz. 
Für Shell Austria wurde die Managerin Helga Posch-Lindpaintner wegen ihres Engagements für betriebliche Wiedereinstiegshilfen nach der Karenz, das Familienservice im Unternehmen sowie die Gesundheitsförderung und die Integration behinderter Menschen ausgezeichnet.
Generaldirektor a.D. DI Albert Hochleitner von Siemens Österreich nahm einen Preis für eine Vielzahl betriebsinterner Projekte entgegen. Dazu zählen das Bekenntnis zu Fertigungsstätten in Österreich, die Innovationsförderung, die Förderung von Lehrlingen mit besonderen Bedürfnissen, eine interne Gehaltsaktion für junge MitarbeiterInnen und Frauen sowie die Einrichtung einer eigenen Pensionskasse und einer Mitarbeitervorsorgekasse.

11.10.06 12:20


NEWS - Salzburg

Nachhaltiges Wohnen

gswb: Gemeinnütziger Mietwohnbau in Lamprechtshausen mit innovativer Energieversorgung
Quelle: Salzburger Nachrichten vom 07.10.2006
Stichworte
-          spezielle Wohnungen für Senioren
-          schwellenfreie Zugänge
-          breitere Gänge
-          größere, rollstuhlgerechte Badezimmer
-          Platz für eine Betreuungsperson
-          Solaranlage
-          Pellets-Heizanlage
Auch in Lamprechtshausen besteht Bedarf nach speziellen Wohnungen für Senioren.
Insgesamt 15 Wohnungen werden über schwellenfreie Zugänge, breitere Gänge und über größere, rollstuhlgerechte Badezimmer mit zusätzlichem Platz für eine Betreuungsperson verfügen.
…auch die Energiebilanz erfreulich sein: Solaranlage,…Pellets-Heizanlage….und dadurch nachhaltig für niedrige Energiekosten sorgt.

 

 

11.10.06 12:16


NEWS - Salzburg

Faire Milch ist ein Ladenhüter
Quelle: Salzburger Nachrichten vom 07.10.2006

 

In der Milchbranche war es eine kleine Sensation, als die Landwirte der kämpferischen Interessengemeinschaft Milch im Juli ihre „faire Milch“ präsentierten. Der Milchpreis von 1,09 Euro pro Liter soll den Bauern einen höheren Erlös bringen. Doch mittlerweile ist Ernüchterung eingekehrt. Der Absatz der „fairen Milch“ verläuft nur schleppend.
11.10.06 12:22


Marketing & Nachhaltigkeit

Die Grundschritte nachhaltigen Marketings in Unternehmen
Unter Nachhaltigkeits-Marketing ist die ganzheitliche Ausrichtung des Marketing- und Unternehmens-konzeptes (Ziele, Strategien, Mix) unter nachhaltigen Aspekten bzw. Notwendigkeiten und Möglichkeiten zu verstehen.

Schritt 1: Nachhaltige Marktforschung
 

Zielgruppen heute, Zielgruppen morgen (z.B. KonsumentInnen, ZulieferInnen, Handel)
Innere Unternehmensumwelt (z.B. MitarbeiterInnen )
Äußere Unternehmensumwelt (z.B. AnliegerInnen, PolitikerInnen, KapitalgeberInnen)
Trendforschung

Kriterien:
*      Ökologische Erwartungen     
*      Soziale Erwartungen

Wissen um das Heute ist weit weniger wichtig, als die Erfassung des Morgens.

Schritt 2: Nachhaltige Produktpolitik

Forschung und Entwicklung an nachhaltigen Kriterien ausrichten
  Ökologisch und sozial produzieren
Nachhaltige Kompetenz über Design und Verpackung ausstrahlen
  Nachhaltigkeit als „Added Value“ in das Produkt integrieren

Analysieren Sie Schritt für Schritt den gesamten Prozess von F+E bis zur Produktion unter nachhaltigen Aspekten.
Integrieren Sie alle betroffenen MitarbeiterInnen.

Schritt 3: Nachhaltige Preispolitik

  Nachhaltige Energien können Kosten reduzieren
Nachhaltige „Added Values“ erhöhen Preisakzeptanzen trotz „Geiz ist geil“
  Innovationen erlauben zeitlich begrenzte Hochpreisstrategien
  Nachhaltige Segmente haben auch in den Discount Einzug gehalten: Hohe Penetration    erlaubt Preisreduktion auch bei nachhaltigen Premium-Produkten
 

Die Reduktion von Konsum auf den möglichst niedrigsten Preis muss einer qualitätsbezogenen Einstellung weichen!
„. Alle Studien zeigen, dass Konsumenten eine hohe Affinität zu diesem Thema haben: das gute Gewissen ‚nachhaltig‘ eingekauft zu haben, ist ein wichtiges Kaufmotiv. In der Frage, für welche Marke die Menschen sich entscheiden, wird die Neigung zu nachhaltigem Konsumverhalten ein immer stärkeres Differenzierungs-Merkmal. Sicher ist das auch eine Generationsfrage, aber langfristig gesehen, wird es zu einem wichtigen Kaufkriterium.“
Quelle: Bernd M. Michael in Absatzwirtschaft
 

Schritt 4: Nachhaltige Distributionspolitik

  Prüfen Sie alle Möglichkeiten regionalen Rohstoffbezuges
  Verkürzen Sie Ihre Transportwege
  Erstellen Sie ein Anforderungsprofil für Ihre Distributionäre und den Handel
Entsorgen Sie nachhaltig

Schritt 5: Nachhaltige Kommunikationsspolitik

  Sprechen Sie die Nachhaltigkeitssprache der Zielgruppen
Verwechseln Sie niemals Pseudonachhaltigkeit mit echter ökologischer und sozialer Einstellung und Unternehmensausrichtung!
  Nur relevante und echte Nachhaltigkeit eignet sich für langfristig erfolgreiche Kommunikation
Integrieren Sie Nachhaltigkeit als „Added Values“ in Ihre Positionierungen
  Machen Sie Nachhaltigkeit zu einer eigenen Kategorie in Ihren Briefings
  Lassen Sie sich von Ihren Agenturen keine nachhaltigen Bären aufbinden- nur wer selbst nachhaltig handelt, kann andere nachhaltig beraten

Quick Check für Marketing-ManagerInnen

  • Welche nachhaltigen Eigenschaften besitzt mein Produkt/ sollte mein Produkt besitzen?
  • Wie lassen sich diese Eigenschaften in Qualität, Ausstattung und Gestaltung umsetzen und erlebbar machen?
  • Welche Bedeutung haben diese Eigenschaften für welche Zielgruppen?
  • Welchen individuellen persönlich erlebbaren Nutzen haben welche Zielgruppen davon?
  • Wie lassen sich Nachhaltigkeits-Benefits als „added values“ in Positionierungen umsetzen?
  • Wie lassen sich Nachhaltigkeits-Benefits unter besonderer Berücksichtigung der Frage „what is in for me?“ effektiv kommunizieren?
  • Habe ich F+E meine Nachhaltigkeitsbedürfnisse kommuniziert?
  • Wird Nachhaltigkeit in der Produktion und im Vertrieb verstanden und „gelebt“?
  • Ist meine Werbeagentur nachhaltigkeitsorientiert/ hat sie wirkliches Verständnis für das Erfordernis der Nachhaltigkeit?
  • Mit welchen Verbänden/ Organisationen/ Institutionen kann ich kooperieren?
  • Welcher Handelspartner/ Handelsweg eignet sich optimal für den Transport nachhaltiger Produktbotschaften?

 K O N T A K T

Dipl. Kfm. ROCHUS GRATZFELD
M A R K E T I N G
NACHHALTIGKEIT
MARKT- UND MEINUNGSFORSCHUNG.CONSULTING.TRAINING.COACHING
Mitglied der CSR-Consultants Expert Group, Wien und stv. Sprecher der CSR-Consultants der Expert Group Salzburg
Plainstrasse 23 I A-5020 Salzburg I Telefon: 0662-83 14 27 I Telefax: 0662-88 61 74
Mobil: 0699-104 69 716 I Mail: gratzfeld@careconsulting.at

 

11.10.06 12:33


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